Gesundheitshinweis: Was diese Website kann und was nicht
Gelenkwissen erklärt, was in Präparaten steckt und was Anbieter dazu sagen dürfen. Ihren Fall beurteilen kann diese Website nicht. Hier stehen die Grenzen und was Sie tun, wenn Ihre Situation darüber hinausgeht.
Was diese Website ist und was nicht
Gelenkwissen ist eine redaktionelle Informationsseite. Die Texte schreibt Tobias Reinhardt, Redakteur für Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzt. Hier wird nichts diagnostiziert und nichts verordnet, und die Beiträge ersetzen weder ein Gespräch in der Praxis noch eine Untersuchung. Die Seite ist auch kein Online-Shop: Bestellt wird beim Anbieter, wie der Werbehinweis erklärt.
Ein Präparat ersetzt keine Behandlung
Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, Cremes und Gele werden als Pflegeprodukte angeboten. Die sechs Präparate werden als Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte angeboten, nicht als Arzneimittel mit Zulassung, und keines ersetzt eine ärztliche Abklärung. Wer ein verordnetes Medikament nimmt, ändert daran nichts ohne die Praxis, die es verordnet hat.
Vor einem neuen Präparat fragen Sie in der Praxis oder Apotheke nach, wenn Sie Gerinnungshemmer nehmen, Diabetes haben, schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie auf Krebstiere, Fisch, Korbblütler wie Arnika, auf Menthol, Kampfer oder Salicylate allergisch reagieren. Die Präparate sind für Erwachsene gedacht, nicht für Kinder.
Wann Gelenkschmerzen in die Praxis gehören
Noch am selben Tag: ein Gelenk, das plötzlich heiß, rot und stark geschwollen ist, besonders mit Fieber; Schmerzen nach einem Sturz oder Unfall, wenn das Gelenk nicht mehr belastbar ist oder anders aussieht als sonst; ein geschwollener, schmerzender und überwärmter Unterschenkel, hinter dem eine Thrombose stecken kann.
In den nächsten Tagen, mit Termin: Schmerzen, die nachts wecken oder in Ruhe nicht nachlassen; Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten dauert; Beschwerden in mehreren Gelenken auf beiden Körperseiten; ein Knie, das blockiert oder nachgibt; Schmerzen, die nach einigen Wochen nicht besser werden.
Erste Anlaufstelle ist die Hausarztpraxis, bei Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung die Rheumatologie. In Notfällen wählen Sie die 112. Mehr zu Ursachen und Warnzeichen steht im Beitrag Was tun bei Gelenkschmerzen.
Wenn ein Präparat Ihnen nicht bekommt
Setzen Sie es ab, heben Sie Packung und Zutatenliste auf und sprechen Sie mit der Praxis oder Apotheke. Wird eine Creme oder ein Gel als kosmetisches Mittel verkauft, nehmen der Anbieter, die Apotheke und die Praxis unerwünschte Wirkungen entgegen; das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bietet dafür ein Online-Formular im Bundesportal und eine Checkliste an. Bei Kapseln ist die Lebensmittelüberwachung Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt zuständig, sie kontrolliert Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Sagen Sie auch dem Anbieter Bescheid; er trägt die Verantwortung für die Sicherheit seines Produkts.
Häufige Fragen
Darf ich ein Präparat zusammen mit meinen Medikamenten verwenden?
Das klären Praxis oder Apotheke, bevor Sie beginnen, am besten mit der Zutatenliste in der Hand. Das gilt vor allem für Kapseln mit Glucosamin und Dauermedikation, etwa mit Gerinnungshemmern.
Wann ist ein Gelenkschmerz ein Notfall?
Bei einem heißen, roten, stark geschwollenen Gelenk mit Fieber, bei Schmerzen nach einem Unfall mit Fehlstellung und wenn das Gelenk nicht mehr belastbar ist. Warten Sie dann nicht auf einen Termin, sondern gehen Sie noch am selben Tag in die Praxis oder Notaufnahme; bei schweren Beschwerden rufen Sie die 112.
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